Old Money Style ist der Look von Leuten, die nicht zeigen müssen, was sie haben. Keine großen Logos, keine Trends, sondern gute Stoffe, klassische Schnitte und gedeckte Farben. Das Beste daran: Für den Look brauchst du kein Vermögen. Mit den richtigen Basics – gern secondhand – kommst du sehr nah ran.
Was ist Old Money Style?
Der Begriff beschreibt den Kleidungsstil alter, wohlhabender Familien: unaufgeregt, gepflegt, zeitlos. Man sieht ihn auf Segelbooten, Tennisplätzen und Landsitzen – oder heute auf TikTok und Instagram. Verwandt ist er mit „Preppy“ und „Quiet Luxury“.
Die Grundidee: Qualität statt Lautstärke. Ein Pullover darf ruhig ein paar Jahre alt sein. Genau das macht ihn glaubwürdig.
Die 5 Regeln des Old Money Style
- Kleine Logos oder gar keine. Ein gesticktes Pony oder Krokodil auf der Brust ist okay, ein großer Schriftzug nicht.
- Gedeckte Farben. Navy, Beige, Weiß, Creme, Grau, Flaschengrün, Bordeaux, Braun.
- Natürliche Materialien. Baumwolle, Wolle, Kaschmir, Leinen.
- Passform vor Marke. Nichts zu eng, nichts zu weit. Ein Teil, das gut sitzt, wirkt immer teurer.
- Gepflegt, nicht neu. Leichte Patina ist erwünscht – Flecken und Löcher nicht.
Die wichtigsten Teile für Herren
Das Poloshirt
Das Herzstück. Am besten aus Piqué, einfarbig, mit kleinem Logo. Klassiker sind Ralph Lauren und Lacoste. Trag es in die Chino gesteckt oder locker darüber.
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Der Strickpullover
Rundhals, V-Ausschnitt oder Zopfmuster – in Navy, Creme oder Grün. Der berühmte Trick: den Pullover lässig über die Schultern legen. Darunter ein Polo oder ein Oxford-Hemd.
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Das Oxford-Hemd
Weiß oder hellblau, mit Button-down-Kragen. Funktioniert zum Blazer genauso wie mit hochgekrempelten Ärmeln am Wochenende.
Die Chino
Beige, Navy oder Olive. Gerader Schnitt, nicht zu eng. Im Sommer gern aus Leinen.
Die Jacke
Ein Navy-Blazer, eine gesteppte Jacke oder eine klassische Burberry-Jacke. Hauptsache schlicht und hochwertig.
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Die Schuhe
Loafer, Bootsschuhe oder schlichte weiße Ledersneaker. Gepflegt, aber gern eingelaufen.
4 Old-Money-Outfits zum Nachstylen
- Sommer am See: weißes Polo, beige Leinenhose, braune Loafer, Navy-Pullover über den Schultern.
- Herbst in der Stadt: Oxford-Hemd, grüner Strickpullover, dunkle Chino, braune Lederschuhe.
- Abendessen: Navy-Langarm-Polo, graue Wollhose, Loafer. Kein Sakko nötig.
- Wochenende: Lacoste-Sweatshirt in Creme, helle Jeans, weiße Sneaker.
Warum Vintage und Old Money perfekt zusammenpassen
Old Money heißt wörtlich „altes Geld“ – und dazu passen keine Kleider, die gestern aus der Fabrik kamen. Ein Pullover, den schon jemand anderes getragen hat, wirkt authentischer als ein brandneuer. Dazu kommt: Viele ältere Markenteile sind solider verarbeitet als heutige Neuware.
Und ganz praktisch: Secondhand bekommst du Ralph Lauren, Lacoste oder Burberry für einen Bruchteil des Neupreises. Genau so bauen sich viele den Look auf.
Die häufigsten Fehler
- Zu viele Logos auf einmal. Ein Markenteil pro Outfit reicht.
- Zu enge Schnitte. Old Money sitzt bequem, nicht hauteng.
- Glänzende Stoffe und laute Farben. Lieber matt und gedeckt.
- Ungepflegte Teile. Pilling und Flecken zerstören den Look. Ein Fusselrasierer wirkt Wunder.
Starte deine Old-Money-Garderobe
Beginn mit zwei, drei Basics: ein gutes Polo, ein Strickpullover, eine Chino. Alles andere kommt mit der Zeit. Bei uns findest du die Klassiker geprüft und ehrlich beschrieben – jedes Stück gibt es nur einmal. Stöber durch die Vintage Kleidung für Herren.