Nicht jede Marke wird mit dem Alter besser. Manche aber schon: Ihre Stücke waren von Anfang an solide gemacht, ihr Stil ist zeitlos, und secondhand bekommst du sie für einen Bruchteil des Neupreises. Hier sind die Vintage-Marken, die sich aus unserer Sicht am meisten lohnen – und worauf du bei jeder achten solltest.
Was eine gute Vintage-Marke ausmacht
- Qualität: Stoffe und Verarbeitung, die jahrzehntelang halten.
- Wiedererkennbarkeit: Ein Logo oder ein Stil, der nie ganz aus der Mode kommt.
- Wertstabilität: Gute Stücke verlieren kaum an Wert – manche werden sogar gesuchter.
Ralph Lauren
Ralph Lauren gründete seine Marke 1967 in New York, das Poloshirt mit dem kleinen Reiter kam Anfang der 70er dazu. Seitdem steht die Marke für amerikanischen Preppy-Stil: Polos, Oxford-Hemden, Strickpullover, Chinos.
Warum Vintage? Ältere Ralph-Lauren-Polos sind oft aus dichtem Piqué, weiter geschnitten und in Farben zu haben, die es so nicht mehr gibt. Etiketten mit dem Schriftzug „Polo by Ralph Lauren“ gehören zu den Klassikern unter Sammlern.
Achte auf: eine saubere, dichte Pony-Stickerei und ordentlich vernähte Etiketten.
→ Ralph Lauren entdecken · Vintage Ralph Lauren Poloshirts
Lacoste
Tennisspieler René Lacoste brachte 1933 sein Hemd mit dem gestickten Krokodil auf den Markt – eines der ersten Kleidungsstücke mit sichtbarem Logo überhaupt. Das Piqué-Polo ist bis heute das Aushängeschild.
Warum Vintage? Lacoste Pullover und Sweatshirts aus zweiter Hand sind robust, schlicht und passen zu fast allem. Ältere Strickteile haben oft einen schweren, hochwertigen Griff.
Achte auf: Das Krokodil ist detailreich gestickt – Zähne, Schuppen und Augen sind erkennbar.
→ Vintage Lacoste Pullover & Sweatshirts
Tommy Hilfiger
Tommy Hilfiger startete 1985 und wurde in den 90ern zur Ikone – große Logos, Rot-Weiß-Blau, weite Schnitte. Genau dieser 90er-Look ist heute wieder gefragt.
Warum Vintage? Originale 90er-Sweatshirts mit der Flagge haben einen Look, den Neuware kaum trifft. Sie sind oft weit geschnitten und aus kräftiger Baumwolle.
Achte auf: die Proportionen der Flagge und saubere Farbtöne.
Burberry
Thomas Burberry gründete sein Unternehmen 1856 in England und erfand den wetterfesten Gabardine-Stoff. Der Trenchcoat und das Karomuster sind weltberühmt.
Warum Vintage? Burberry steht für britische Eleganz und hohe Verarbeitungsqualität. Ältere Stücke tragen oft noch das Etikett „Burberrys“ mit s – ein Hinweis auf das Alter.
Achte auf: Das Karo läuft an Nähten und Taschen sauber durch.
Moncler
Moncler wurde 1952 in Monestier-de-Clermont bei Grenoble gegründet – der Name kommt vom Ort. Bekannt wurde die Marke mit Daunenjacken für Bergsteiger, heute ist sie ein Luxuslabel.
Warum Vintage? Moncler ist neu sehr teuer. Secondhand bekommst du dieselbe Qualität deutlich günstiger – vorausgesetzt, das Stück ist echt.
Achte auf: einen sauber vernähten Logo-Patch und hochwertige Verarbeitung. Mehr dazu in unserem Ratgeber Echte Vintage-Stücke erkennen.
Nike
Nike startete 1964 als Blue Ribbon Sports und heißt seit 1971 Nike – im selben Jahr entstand der Swoosh. Vintage-Nike aus den 80ern und 90ern ist heute eine eigene Szene.
Warum Vintage? Retro-Fleeces, Sweatshirts und Trainingsjacken mit großem Swoosh und kräftigen Farben sind gefragter denn je.
Adidas
Adi Dassler gründete Adidas 1949 in Herzogenaurach. Die drei Streifen sind eines der bekanntesten Markenzeichen der Welt.
Warum Vintage? Fleeces und Trainingsjacken aus den 80ern und 90ern verbinden Sportgeschichte mit Streetwear-Look.
Timberland und The North Face
Zwei Outdoor-Marken mit Kultstatus: Timberland ist vor allem für seine gelben Stiefel bekannt, The North Face wurde 1966 in San Francisco gegründet. Vintage-Fleeces beider Marken sind warm, robust und zeitlos.
So findest du dein Stück
Alle Marken bei uns werden von Hand in sechs Stufen geprüft, und jedes Stück gibt es genau einmal. Stöber durch die Vintage Mode oder schau direkt bei den Neuheiten, was frisch eingetroffen ist.
Hinweis: OGFashioncheck ist ein unabhängiger Secondhand-Händler und steht in keiner Verbindung zu den genannten Marken.